Die Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) stellt eine der häufigsten psychischen Störungen im Kindesalter dar und ist somit auch eine der häufigsten Ursachen für Lern-/Leistungsstörungen und Störungen im Sozialverhalten. Kennzeichen sind mangelnde Aufmerksamkeit, Impulsivität und Hyper- oder Hypoaktivität. Diese Symptome werden oft schon im Kindergarten sichtbar und bereiten sowohl den betroffenen Kindern selbst als auch den ErzieherInnen große Schwierigkeiten. Bewährte „klassische“ Erziehungsmethoden greifen nicht, bzw. können die Situation sogar noch verschärfen. In der Schulzeit treten Lern- und Leistungsschwierigkeiten in den Vordergrund und können eine erfolgreiche Schullaufbahn verhindern. Nicht zuletzt weil auch Lehrern und Schule Informationen über das Krankheitsbild und Handlungsstrategien für den Umgang mit ADHS-Kindern fehlen.


Dieser Workshop möchte ErzieherInnen für die ADHS-Problematik sensibilisieren, um dem Kind eine optimale Integration zu ermöglichen und um Folgestörungen zu vermeiden, die bei unerkannter und nicht behandelter ADHS unweigerlich auftreten. Es werden Symptome und mögliche Ursachen vorgestellt und vor allem Anregungen und Hilfen erarbeitet, um eine erfolgreiche Arbeit mit ADHS-Kindern zu ermöglichen.

Dauer: 4 Stunden
Kosten: auf Anfrage


Dieser Workshop möchte Lehrer für die ADHS-Problematik sensibilisieren. Er informiert über das Krankheitsbild, seine Erscheinungsformen und Ursachen. Insbesondere sollen die Auswirkungen auf den Schulalltag dargestellt und Lösungsansätze und Hilfestellungen für Lehrer erarbeitet werden.

Dauer und Kosten: auf Anfrage



Praktische Umsetzung des Projekts:
1. Vorbereitung:
Vorgespräch mit Lehrer und Schulleitung (auch telefonisch möglich).
Inhalte und Schwerpunkte werden individuell festgelegt und aufeinander abgestimmt.

Danach werden Eltern und Lehrer vor Beginn des Lernprojekts (etwa 1 Woche) zu einem Elternabend eingeladen.
Das Projekt „Lernen lernen und praktisch anwenden“ wird an diesem Abend für Eltern transparent gemacht.

2. Das Projekt:
Danach folgt eine Lernsequenz für die Schulklasse von 2 Tagen.
Das tägliche Lernprogramm sollte nicht länger als 5 Stunden dauern.

Frau Krahmer übernimmt den ersten Tag und wird den Schülern wichtige lernpsychologische Fakten zum Thema „Lernen lernen“ kindgerecht vermitteln (z.B. Arbeitsplatzgestaltung, Lernmotivation, wie funktioniert der Lernprozess)
Den zweiten Tag übernimmt Frau Lobert.
An diesem Tag werden Lernstrategien vorgestellt und in die alltägliche Schulpraxis umgesetzt (z.B. Karteikartensystem, Lernfragen, Texte strukturieren). Der praktische Teil greift das Vorwissen der Schüler vom Vortag auf und verbindet den theoretischen und praktischen Teil miteinander.

3. Die Nachbereitung:
Die Schüler und auch die Eltern erhalten eine schriftliche Zusammenfassung, auf die sie im weiteren Schulalltag zurückgreifen können.
Nach dem Abschluss des Projekts kann ein weiterer Elternabend zur Reflexion stattfinden.

4. Kosten:
Die Elternabende werden über das Projekt „Elternschule“ durch das Kultusministerium finanziert. Die Kosten für das Lernprojekt erhalten Sie auf Anfrage.
Termine können individuell abgestimmt werden.



Praktische Umsetzung des Projekts:
1. Vorbereitung:
Vorgespräch mit Lehrer und Schulleitung (wenn gewünscht auch Eltern). Eltern und Lehrer werden vor Beginn des Projekts (etwa 1 Woche) zu einem Elternabend eingeladen. Das Projekt „Mobbing erkennen und handeln“ wird an diesem Abend für Eltern transparent gemacht.

2. Das Projekt:
Die Dauer des Projekts ist für drei Tage vorgesehen. Die Schüler erhalten wichtige Konfliktbewältigungsstrategien, damit Hilflosigkeit und daraus resultierendes aggressives Verhalten reduziert werden kann.

Kurzinhalte:

  • Unterscheidung: Mobbing und Konflikte
  • Klare Definition von Mobbing
  • Wo stehen wir? >> Aktuelle Situationsanalyse
  • Mobbingprozesse erkennen – Handlungsalternativen aufzeigen
  • Aktive Auseinandersetzung mit Folgen für die Opfer und die Klasse
  • Gesprächsführung
  • Rollenspiele
  • Vorherrschende Verhaltensmuster erkennen und gegebenenfalls aufbrechen lernen
  • Fremd- und Selbstreflexion
  • Sich positionieren lernen >> praktische Übungen
  • Was wollen wir? >> konkrete Zielsetzung

3. Die Nachbereitung:
Nach dem Abschluss des Projekts findet ein Reflexionsabend für Eltern und Lehrer statt. Eine Weiterführung des Projekts kann angeschlossen werden.

4. Kosten:
Die Elternabende werden über das Projekt „Elternschule“ durch das Kultusministerium finanziert. Die Kosten für das Projekt „Mobbing erkennen und handeln“ erhalten Sie auf Anfrage.
Termine können individuell abgestimmt werden.


Praktische Umsetzung dese Projekts:
1. Vorbereitung:
Vorgespräch mit Lehrer und Schulleitung.
Inhalte und Schwerpunkte werden individuell festgelegt und aufeinander abgestimmt.
Eltern und Lehrer (Erzieher) werden vor Beginn des Mut-Mach-Projekts (etwa 1 Woche) zu einem Elternabend eingeladen. Das Projekt „Kinder-Mut-Mach-Training“ wird an diesem Abend für Eltern transparent gemacht.

2. Das Projekt:
Das Projekt ist für die Dauer von drei Tagen vorgesehen.

Kurzinhalte:

  • Kinder setzen sich mit ihren Rechten auseinander (z.B. Das Recht, zur Schule zu gehen und zu lernen, was wichtig ist, z.B., Achtung vor den Menschenrechten und anderen Kulturen; das Recht, nicht verletzt zu werden; das Recht auf eine eigene Meinung…)
  • Selbstwertgefühl entwickeln und Selbstbewusstsein aufbauen
  • Elementare Gefühlswahrnehmung mit individueller Auseinandersetzung
  • Selbst – und Fremdwahrnehmung
  • Angst zulassen und handlungsorientiert begegnen

3. Die Nachbereitung:
Nach dem Abschluss des Projekts findet ein Reflexionsabend für Eltern und Lehrer statt. Eine Weiterführung des Projekts kann angeschlossen werden.

4. Kosten:
Die Elternabende werden über das Projekt „Elternschule“ durch das Kultusministerium finanziert. Die Kosten für das Mut-Projekt erhalten Sie auf Anfrage.
Termine können individuell abgestimmt werden.

 

Konfliktmanagement und Gruppenentwicklung im Klassenzimmer

Praktische Umsetzung des Projekts:
1. Vorbereitung:
Vorgespräch mit Lehrer und Schulleitung (auch telefonisch möglich). Inhalte und Schwerpunkte werden individuell festgelegt und aufeinander abgestimmt. Danach werden Eltern und Lehrer vor Beginn des Projekts (etwa 1 Woche) zu einem Elternabend eingeladen. Das Projekt „Konfliktmanagement“ wird an diesem Abend für Eltern transparent gemacht.

2. Das Projekt:
Danach folgt eine Übungssequenz für die Schulklasse von 3 Tagen. Das tägliche Programm sollte etwa 5 Stunden dauern. Die Schüler lernen Ursachen von Konflikten lernen und erhalten Konfliktbewältigungsstrategien, damit Handlungsalternativen erarbeitet werden können.

Kurzinhalte:

  • Fremd- und Eigenwahrnehmung aktivieren
  • Wahrnehmung von Konfliktsymtomen
  • Störungen der Gruppeneffektivität erkennen und konstruktiv umsetzen
  • Strategischer und kreativer Umgang mit Emotionen (Wut, Aggression, Angst..)
  • Handlungssicherheit gewinnen und bewusster Umgang mit Gefühlen lernen
  • Empathie entwickeln
  • Selbständigkeit fördern und Selbstsicherheit festigen
  • Gruppenentwicklungskriterien erfassen und zielorientiert praktizieren
  • Konflikthandeln aktivieren und Handlungsraum erweitern
  • Konfliktlösungsstrategien kennen und anwenden lernen
  • Kommunikative Kompetenz festigen (Fragetechniken einsetzen lernen, Feedback und Kritik konstruktiv anwenden, Förderung von Kooperation und Beziehungsqualität, Kommunikationskultur in der Gruppe schaffen, Ich-Botschaften benutzen)
  • Nähe schaffen - aber auch Distanz einhalten lernen

Wichtig:
Da lediglich 3 Tage für die Umsetzung des Projekts eingeplant sind, können nicht alle Inhalte transformiert werden. Daher ist es erforderlich, im Vorfeld gezielt Schwerpunkte auszuwählen.

3. Die Nachbereitung:
Die Schüler und auch die Eltern erhalten eine schriftliche Zusammenfassung, auf die sie im weiteren Schulalltag zurückgreifen können.
Nach dem Abschluss des Projekts kann ein weiterer Elternabend zur Reflexion stattfinden.

4. Kosten:
Die Elternabende werden über das Projekt „Elternschule“ durch das Kultusministerium finanziert. Die Kosten für das Projekt übernimmt das Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft.
Termine können individuell abgestimmt werden.

 

Kommunikative Kompetenz fördern

Praktische Umsetzung des Projekts:
1. Vorbereitung:
Vorgespräch mit Lehrer und Schulleitung (auch telefonisch möglich).
Inhalte und Schwerpunkte werden individuell festgelegt und aufeinander abgestimmt.
Danach werden Eltern und Lehrer vor Beginn des Projekts (etwa 1 Woche) zu einem Elternabend eingeladen.
Das Projekt „Kommunikative Kompetenz fördern" wird an diesem Abend für Eltern transparent gemacht.

2. Das Projekt:
Danach folgt eine Übungssequenz für die Schulklasse von 3 Tagen.
Das tägliche Programm sollte etwa 5 Stunden dauern. Die Schüler lernen Kommunikationsmuster und individuelles Kommunikationsverhalten kennen. Anhand vieler praktischen Übungen werden Störungen der Kommunkation aufgezeigt und lösungsoriente positive Kommunikationswege veranschaulicht.

 Kurzinhalte:

  • Einblicke in Kommunikationsmuster
  • Methoden der Informationsverarbeitung
  • Gesprächsstrategien kennen lernen
  • Kommunikationshindernisse erkennen und vermeiden
  • Individuelle Verhaltensmuster in der Kommunikation entdecken und entlarven
  • Fragetechniken anwenden lernen
  • Aktives Zuhören praktizieren 
  • Feedback und konstruktive Kritik einsetzen
  • Sich positionieren lernen und bewusster Umgang mit klarer Kommunikation
  • Handlungssicherheit gewinnen und Ressourcen optimieren
  • Effektiver Umgang mit Gefühlen in der Kommunikation
  • Praktische Übungen zur Verbesserung der kommunikativen Kompetenz

3. Die Nachbereitung:
Die Schüler und auch die Eltern erhalten eine schriftliche Zusammenfassung, auf die sie im weiteren Schulalltag zurückgreifen können. Nach dem Abschluss des Projekts kann ein weiterer Elternabend zur Reflexion stattfinden.

4. Kosten:
Die Elternabende werden über das Projekt „Elternschule“ durch das Kultusministerium finanziert.Die Kosten für das Projekt übernimmt das Ministerium für Bildung, Kultur und Wissenschaft. Termine können individuell abgestimmt werden.